Über Carpetstory: handgefertigte Teppiche aus Jaipur, handgeknüpft seit 2001
Seit 2001 halten wir den Staub aus der Farbe.
2001. Carpetstory begann als familiengeführtes Exporthaus in Jaipur: Webstühle, Farbbottiche und ein Auftragsbuch voller Häuser, die nie nach unserem Namen fragten. Wir webten zuerst für andere. Das lehrte uns alles darüber, wie ein Teppich entstehen muss — und nichts darüber, wie er signiert wird.
2012. Unsere Teppiche hatten inzwischen mehr als dreißig Länder erreicht. Auf der Domotex Hannover, der weltweit führenden Teppichmesse, zeigten wir mit der Shalimar-Kollektion die größte Teppichpräsentation der Messe; Fashion TV filmte sie. Wir kamen mit der Gewissheit zurück, dass die Arbeit überall bestehen kann.
Heute. Heute arbeitet das Atelier unter eigenem Namen. Ein Kunsthandwerker je Teppich, sechs bis zehn Monate am Webstuhl, Krapp, Indigo und Walnuss in den Bottichen. Das nächste Kapitel heißt Urheberschaft: Stücke, signiert von der Hand, die die Knoten geknüpft hat. Das Krapprot ist immer noch genau dasselbe.
Carpetstory begann 2001 als familiengeführtes Exporthaus. Ich bin damit aufgewachsen, und irgendwann fiel mir auf, dass die Welt aufgehört hatte, auf den Boden zu schauen.
Carpetstory ist ein kleiner Versuch, die Menschen wieder nach unten schauen zu lassen. Nicht auf den Teppich — auf die acht Monate, die er brauchte, und die Hände, die sie auf sich nahmen.
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